| Praxisbeispiel 6 |
Gebärmutterhalskrebs wird durch humane Papillomviren (HPV) verursacht, die weit verbreitet und sehr ansteckend sind. Erstmals besteht die Möglichkeit, Gebärmutterhalskrebs durch eine prophylaktische Impfung vorzubeugen. Die Impfung wird von der Ständigen Impfkommission für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren empfohlen. Aufgabe und Ziel Die frühe Prävention von Gebärmutterhalskrebs durch den ersten Impfstoff gegen humane Papillomviren bei Mädchen, jungen Frauen und Müttern sowie bei Ärzten bekannt machen, über Möglichkeiten und Grenzen der Impfung aufzuklären und so Akzeptanz für die Impfung zu schaffen. Strategie und Umsetzung Die Aufklärung zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs ist inhaltlich komplex und sensibel. Komplex deshalb, weil einerseits grundlegendes Basiswissen vermittelt werden muss und die Bedeutung und Wirkweise des Impfstoffes erklärungsbedürftig ist. Sensibel deshalb, weil mit jungen Mädchen bereits vor dem ersten Geschlechtsverkehr über die Vorbeugung einer sexuell übertragbaren Krankheit gesprochen werden muss. Daher stehen das persönliche Gespräch und unterstützendes Informationsmaterial im Vordergrund der Kommunikationsstrategie. circlecomm entwickelt eine bundesweite Aufklärungskampagne, die neben der Ärzteschaft schwerpunktmäßig auch die breite Öffentlichkeit anspricht. Wegen der Komplexität und Sensibilität des Themas baut die Kampagne auf das persönliche Gespräch einerseits zwischen Arzt und Patient, andererseits zwischen Mutter und Tochter.
Erfolge
|
|||||||